Münzzählmaschine

Bezeichnung: Standard Rapid - Type L - No.: 751200

Hersteller: Standardwerk Eugen Reis GmbH, 752 Bruchsal 

Dieses Münzzählgerät stammt aus den 50er Jahren. Es lässt sich für jeden Münztyp stufenlos auf Durchmesser und Dicke einstellen, somit ist es für alle Münzen verwendbar. Das Gerät ist vollständig aus Metall gefertigt und wird mit einer Handkurbel angetrieben.

Abmessungen:

Höhe 21,3 cm

Breite 28,4 cm

Tiefe 22,5 cm

Gewicht: 10,6 kg

Bauzeit: 1950 - 1974 

Den passenden Münzauffangsack suchen wir noch.   

In 1924 wurde die Standardwerk Eugen Reis GmbH in Bruchsal gegründet. Eugen Reis war nicht nur ein Pionier im Bau von Münzzählmaschinen, sondern auch der Erfinder des Münzrolliers. Seit den 90er Jahren zählt  der Nachfolgebetrieb  zu den Marktführern  bei den aktuellen Geldzählmaschinen in Deutschland. Die hier ausgestellte Münzzählmaschine wurde u. a. bei Banken, bei Bundesbahn und Bundespost, in Kaufhäusern und in allen Betrieben, in denen im größeren Umfang Münzgeld anfiel, eingesetzt.

Recherche, Text und Bild: Günter Burggraf

Glocke Gloria

Unsere „Gloria-Glocke“ entstand im Jahr 1926 in der Glockengießerei Schilling in Apolda. Sie besteht aus Eisenhartguss, wiegt 2850 kg und hat die Tonlage "CIS".

Zunächst hing sie im Nordturm der Kasseler Martinskirche und hat sogar die Zerstörungen der Bombennacht 1943 überstanden. 1950 wurde sie zur Matthäuskirche nach Niederzwehren umgesetzt. 2016 gelangte sie dann in das Technik- Museum Kassel.

Derzeit steht die Glocke in unserem Depot und kann leider nicht besichtigt werden.

Flughafen- Drehfeuer Kassel- Calden

Flughafen Drehfeuer DL 150 (Bild: Dr. Ullrich Huckfeldt)
Der Flughafen Kassel- Calden ging 1970 in Betrieb. Auf dem Tower wurde ein Flughafen- Drehfeuer errichtet. Es diente zur Kennzeichnung des Flugplatzes bei Nacht und schlechtem Wetter. Als Flugplatz-Ansteuerungsfeuer auf dem Kontrollturm zeigte es dem Piloten schon aus weiter Entfernung die Lage des Flugplatzes an und bestätigt ihm, dass das ILS (Instrumentenlandesystem) in Kraft ist.
Das Gehäuse des Feuers besteht aus dem Oberteil mit Abzugshaube, dem mittleren wetterfesten Verglasungsteil mit vier Glasfeldern, von denen zwei als Türen ausgebildet sind, und dem Unterteil mit 4 Befestigungsknaggen mit je einer Bohrung von 21 mm auf einem Lochkreis von 640 mm Ø. Die Lüftungsschlitze sind durch Gaze gegen Eindringen von Insekten abgedeckt. Im Unterteil ist eine Klappe für den Zugang zu dem Schaltkasten mit Bedienungs-schaltern und Handlampen-Steckdose vorgesehen. Antriebsmotor, Schleifringe, Kohlebürsten usw. sind durch die Türen im Verglasungsteil von oben her zugänglich. Als Optik
(Fig. 1)
werden zwei geschliffene Fresnel-Linsenfelder von 150 mm Brennweite verwendet, welche um eine horizontale Achse drehbar gelagert sind
(Fig. 2).
Dadurch können die Hauptlichtstrahlen mit Hilfe einer Winkelskala und Stellschraube von 0° bis 5° über der Horizontalen eingestellt werden. Vor den exzentrisch angeordneten Dioptern der beiden Linsenfelder sind zur Vergrößerung der Höhenstreuung Prismen angebracht. Der Antrieb der Linsenfelder erfolgt über ein Getriebe durch einen Wechselstrommotor für 220 V
(Fig. 3).
Die Umlaufzeit beträgt 10 bzw. 6 s entsprechend 12 bzw. 20 Blitzen. Die Stromzuführung für die Glühlampen erfolgt über Schleifringe. Verstellbare Halter für die Glühlampenfassung ermöglichen die exakte Fokussierung des Lampenwendels, mit einer Kontrolle über zwei Visiereinrichtungen. Ein Zweifach-Lampenwechsler garantiert bei Ausfall der Betriebslampe das automatische Nachrücken der Reservelampe in den Brennpunkt der Optik (Fig. 4). Die Funktionsfähig-keit des Lampenwechslers kann durch einen Schalter überprüft werden. Zum Austausch der Lampen wird ein Diopterfeld der Optik herausgezogen und nach unten geklappt
(Fig. 5).
Als Lichtquellen dienen zwei Spezial-Scheinwerferlampen 55 V / 1500 W mit Klarglas- Röhrenkolben und Schraubsockel E 40
(Fig. 4).
Die mittlere Lebensdauer beträgt 500 Stunden. Die Lichtabstrahlung des Drehfeuers ist weiß; farbiges Licht (gelb, rot und grün) kann durch Farbfilterrahmen, die vor die Linsenfelder gesetzt werden, für ein- oder beidseitige Abstrahlung erzeugt werden. Die Stromversorgung des Drehfeuers erfolgt aus dem 220 V / 50 Hz. Netz, wobei ein Transformator 220 / 55 V / 1750 VA zur Speisung der Lampen die Netzspannung auf die Betriebsspannung herabsetzt.
* Die max. Lichtstärke des Drehfeuers DL 150 beträgt ca. 1,44 M cd (Candela).
* Gewicht:         176 kg        
* Höhe 1        500 mm
* Durchmesser     930 mm
       

Der Sponsor des Gittermastes ist Klaus Banze, Bereichsleiter Stahlbau, Fa. Hoffmeier, Industrieanlagenbau, aus Hamm
Recherche und Text: Manfred Vogel
Die Bilder stammen aus dem Prospekt: PINTSCH BAMAG Antriebs- und Verkehrstechnik GmbH Dinslaken / 08.1976

 

 

 

Kontakt

Technik-Museum Kassel e.V.
Wolfhager Str. 109,
34127 Kassel
0561-86190400
museum{at}tmk-kassel.de

(bitte den Platzhalter {at} durch das übliche Trennzeichen ersetzen)

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Mittwoch – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 17:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 -17:00 Uhr

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Winter vom 1. November - 31. März
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Samstag und Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr

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letzter Einlass 15:20 Uhr

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