Weitere Einzelobjekte

   

Hier stellen wir Ihnen Einzelobjekte aus unserem Fundus vor, die z. T. im Depot eingelagert und nicht zu besichtigen sind. Diese Objekte konnten – zumindest vorerst – keinem der Sammlungsgebiete oder den anderen Teilgebieten aus dem TMK-Kosmos zugeordnet werden, haben aber dennoch eine technikgeschichtliche Bedeutung für unsere Region.

Im Bild oben sehen Sie von links nach rechts die weiter unten detailliert beschriebene Bleistiftschärf-Maschine, in der Mitte die unmittelbar nachstehend beschriebene Schnellrechenmaschine und rechts eine der beiden Stechuhren für die Arbeitszeiterfassung. Dahinter stehen zwei Tafeln mit den Abbildungen eines Teils unserer Aktiven.

Sie finden diese drei Geräte gleich nach Ihrem Eintritt an der Kasse. Und zur Erläuterung der Schreibweise: Korrekter sähe die Bezeichnung der "Bleistiftschärf-Maschine" sicherlich aus wenn wir sie als "Bleistift-Schärfmaschine" bezeichnen würden, denn sie ist ja eindeutig eine Schärfmaschine nur für Bleistifte, aber dann gäbe es Probleme bei der Darstellung der Artikelüberschrift je nach Endgerät: Diese könnte, wie geschehen, in den rechts daneben stehenden Artikel hineinragen. Und daher schreiben wir es lieber einheitlich falsch! 

(last update 22.03.2021)

Schnellrechenmaschine WALTHER WSR 160

Die Schnellrechenmaschine WALTHER WSR 160 im TECHNIK-MUSEUM KASSEL gleich neben der Kasse

Nach der geschichtlichen Herausbildung regionaler und regelbehafteter Sprachen mit anschließender Entwicklung von Schriften ist die Mengenerfassung eine der wesentlichen Voraussetzungen für das ökonomische Wachstum der unterschiedlichen Kulturen auf unserer Erde. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wie wollte das wachsende Volk des pharaonischen Ägypten auf seinem extrem schmalen, aber durch die regelmäßigen Überschwemmungen des Nils sehr fruchtbaren Land das Jahr über seine Bevölkerung ernähren, wenn es nicht durch Volkszählungen und Erfassung der Ernten einen Überblick über den Jahresablauf bis zur nächsten Ernte gewinnen konnte.

Wichtigste "Erfindungen" hierzu waren die Zahl, die Entwicklung der Zahlendarstellung (z. B. römische und indisch-arabische), die Ziffer Null, die Dezimalzahlen und die Kunst des Verknüpfens von Zahlen mitein-ander, also das Rechnen. Dazu dienten, und das haben wir in unserer Kindheit alle so gemacht, in erster Linie die Finger, aber in älteren Kulturen oder anderen Gesellschaftsschichten z. B. auch das Kerbholz und die Knoten sowie die Striche an der Wand in "geschlossenen Anstalten". Mit dem Addieren allein war es aber nicht getan, Subtrahieren ging damit auch noch, Multiplizieren gerade noch so zusammen mit dem Gehirn, aber Dividieren?

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Bleistiftschärf-Maschine "Jupiter" 1

Bleistiftschärf-Maschine Modell "Jupiter" 1  der Firma Guhl & Harbeck, Hamburg

Bleistifte und deren Anspitzer sind heutzutage selbstverständliche Alltagsgegenstände. Aber erst ab dem 18. Jhd. nahmen Schreibstuben und Kontore, in denen mit Bleistiften geschrieben und/oder gezeichnet wurde, zu. In Frankreich meldete der Franzose Bernard Lassimone 1828 das erste Patent für eine Bleistiftspitz-Vorrichtung an. Immer häufiger wurden Bleistifte genutzt und damit einhergehend wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Varianten von Spitzern entwickelt. Bei den frühesten Spitzvorrichtungen wird eine scharfe Klinge in einem Gehäuse befestigt und der stumpfe Bleistift hingesteckt. Mittels drehender Bewegungen des Stiftes im Gehäuse wird dessen Holzummantelung abgeschnitten; die Bleistiftmine tritt wieder zum Vorschein und man kann weiterschreiben. Im Zuge der aufkommenden Industrialisierung begann die Entwicklung von sog. Bleistiftspitzer-Maschinen, die teilweise ein anderes Funktionsprinzip aufweisen, nämlich rotierende Schneidvorrichtungen um einen fixierten Bleistift.

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Virtueller Rundgang über den Weihnachtsmarkt 2020 - ...

Virtueller Rundgang über den Weihnachtsmarkt 2020 - auf der Modellbahnanlage Bebra58 im TMK

Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet! Und keiner kann hin … das ist in diesem Jahr in Realität tatsächlich nicht möglich, denn Vorsicht und Rücksicht sind das Corona-Gebot der Stunde! Aber wir können helfen und ein wenig der Atmosphäre auf sicheren Wegen - virtuell - zu Ihnen transportieren - auf unserer Modellbahn Bebra58 ist der Weihnachtsmarkt geöffnet, wie im vergangenen Jahr, diesmal mit neuen Attraktionen!

Viel Betrieb herrscht an den zahlreichen Verkaufsbuden, man wird förmlich in das Treiben der Besucher hineingezogen, meint, den Duft von Glühwein, frischen Kartoffelpuffern und Bratwürsten einzuatmen und hört die weihnachtlichen Melodien im Hintergrund, wenn man die Detailbilder betrachtet. Hochbetrieb herrscht beim Spielzeugverkauf, an der Glühweintheke und eine Warteschlange bildet sich gerade vor dem Bratwurststand. Übrigens, der mit vielen kleinen Lichtern ausgestattete große Weihnachtsbaum stand gestern noch auf dem mit über hundertfünfzig Nadelbäumen dicht bewachsenen Cornberger Tunnelberg! Hauptattraktion stellt die mit 8 großen Kerzen illuminierte Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge dar! Da hat sich unser Modellbauer Rainer mächtig ins Zeug gelegt, alles rechtzeitig zur Adventszeit fertig zu bekommen! Sogar einen Schneemann und schlittenziehende Kinder, den von Familien umlagerten Nikolaus kann man entdecken. Auch an einen Weihnachtsbaumverkauf wurde gedacht. Lassen Sie sich einfangen von dieser Atmosphäre, und freuen Sie sich mit uns auf den Tag im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt, das TMK ist für Besucher geöffnet! Bis dahin bauen wir in Groß und Klein für Sie weitere Attraktionen im Museum auf! Versprochen!

Text und Bilder: Ulrich Marschall

(last update 05.12.2020)

RECARO-Sitz



In 1977 wurde Horst Sommerlatte (* 1940) zum Professor für Industrie-Design mit den Studienschwerpunkten Öffentlichkeits-, Arbeits- und Individualbereich an die Kunsthochschule (heute Universität Kassel) berufen, wo er bis 2005 wirkte.
Ab 1971 entwickelt Horst Sommerlatte für das Unternehmen Recaro Automobilsitze. Die im Hinblick auf Sicherheit, Orthopädie und Komfort optimierten Autositze werden weltweit millionenfach verkauft. Seine Entwürfe für die Recaro Sitze N, LS und C wurden mehrfach mit Design-Preisen (u.a. in 1980 vom Design-Center Stuttgart) ausgezeichnet.

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Kontakt

Technik-Museum Kassel e.V.
Wolfhager Str. 109,
34127 Kassel
0561-86190400
museum@tmk-kassel.de

(last update 09.10.2020)

Unsere Öffnungszeiten

Sommer vom 1. April - 31. Oktober
Mittwoch – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 17:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 -17:00 Uhr

letzter Einlass 16:20 Uhr

Winter vom 1. November - 31. März
Mittwoch – Freitag: 13:00 – 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 - 16:00 Uhr

letzter Einlass 15:20 Uhr

Unsere Ausstellungshalle ist nicht geheizt, im Winterhalbjahr bitte entsprechend kleiden

(last update 09.10.2020)

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