Rettungshubschrauber BO 105 C

Hersteller Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH Donauwörth
Typ BO 105 C  
Seriennummer S-173  
Kennzeichen D-HDFK  
Baujahr 1974  
max. Abfluggewicht 2400 kg
max. Zuladung 1030 kg
Kraftstoffmenge 460 kg
Kraftstoffverbrauch 220 kg/h
Sitzplätze 3 einschl. Besatzung
Krankentragen 2  
Höchstgeschwindigkeit 270 km/h
Reisegeschwindigkeit 242 km/h
Reichweite 575 km
max. Flugdauer 3,5 h
Antrieb zwei Freiwellenturbinen Rolls Royce Allison 250 C 20
Startleistung 2x 426 (2x 313) PS (kW)
Dauerleistung 2x 405 (2x 298) PS (kW)
Länge über alles 11,86 m
Rumpflänge 8,56 m
Rumpfbreite 1,58 m
Höhe 3 m
Kufenbreite 2,53 m
Hauptrotordurchmesser 9,84 m
Heckrotordurchmesser 1,90 m
Leergewicht 1235 kg
Startgewicht 2300 kg
Dienstgipfelhöhe 5182 m
     

Die Bölkow Bo 105 ist ein leichter Hubschrauber des deutschen Herstellers Messerschmitt-Bölkow-Blohm. Er wurde ab 1961 von Ludwig Bölkow und Emil Weiland bei der MBB in Donauwörth entwickelt. Der Erstflug fand am 16. Febr. 1967 statt. In der Bo 105 wurde ein neu entwickelter gelenkloser Rotorkopf verbaut und, erstmals in einem zivilen Hubschrauber, zwei Düsentriebwerke als Antrieb verwendet.

Die Maschine ist,  in einer „abgespeckten“ Version, sogar kunstflugtauglich.

Die "BO105" wurde neben einer Verwendung als ziviler Hubschrauber bis vor kurzem  hauptsächlich von staatlichen Nutzern wie Polizei, Militär, Zivil- und Katastrophenschutz  eingesetzt. Im Rettungsdienst wurde er als Christoph bekannt, der 1970 erstmalig vom ADAC als Rettungshubschrauber zur Notarztzubringung im sogenannten Primäreinsatz und als Verlegungsmittel für Klinikpatienten eingesetzt wurde. Als Besatzung sind der Rettungsarzt, der Pilot und ein Rettungssanitäter mit besonderer Ausbildung an Bord.

Der bei uns  ausgestellte Hubschrauber war als Christoph 7 von Kassel aus eingesetzt  und gehört dem Förderverein der Luftrettungsstation " Christoph 7 " Kassel e.V., der ihn uns als  Dauerleihgabe zur Verfügung stellt.

Bei der Erstellung der technischen Daten fanden wir freundliche und kompetente Unterstützung durch Holger Scholl, Neunkirchen.

Christoph 7 wird zu einem Verkehrsunfall auf der Harleshäuser Straße in Kassel gerufen (1977) Fotos: Volker Credé  
Abschied in Fritzlar: von 1978 bis 2014 war die Militärversion dort stationiert. Groß und klein: unser orangefarbenes Exponat unter einem Modell, welches den gelben Anstrich des ADAC trägt. Foto: TMK
   

Kontakt

Technik-Museum Kassel e.V.
Wolfhager Str. 109,
34127 Kassel
0561-86190400
museum{at}tmk-kassel.de

(bitte den Platzhalter {at} durch das übliche Trennzeichen ersetzen)

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Sommer vom 1. April - 31. Oktober
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Samstag und Sonntag: 11:00 – 17:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 -17:00 Uhr

letzter Einlass 16:20 Uhr

Winter vom 1. November - 31. März
Mittwoch – Freitag: 13:00 – 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 - 16:00 Uhr

letzter Einlass 15:20 Uhr

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