Sammlungsgebiet Mobilitätstechnik

Im Sammlungsgebiet Mobilitätstechnik haben wir den Schienenverkehr und dessen Technik (z. B. den 1848 auf die Schiene gesetzten "Drache" und die Güterzuglokomotive 44 von Henschel, die Dampftram und elektrische Straßenbahnen bis hin zum Transrapid), die ein- und mehrspurigen Fahrzeuge (u. a. Fahrräder und Mopeds und Fahrzeuge des Herkules-Racing-Teams) und mobile Arbeitsgeräte und Arbeitsmaschinen (Henschel-Feuerwehrzug und die Dampf- und Motor-Straßenwalzen) zusammengefasst. Fahrzeugkomponenten wie z. B. Übergangssysteme für Busse und Bahnen und die Rohloff-Getriebe-Nabe, die Verkehrsleittechnik wie z. B. der ehemalige Kasseler Verkehrsrechner, ein Flughafendrehfeuer und Stellwerkstechnik gehören auch zu diesem Sammlungsgebiet.

Nachstehend finden Sie alle dem Sammlungsgebiet zugeordneten Exponate. Je nach Endgerät (Desktop, Tablet, Smartphone) erreichen Sie durch Klick

  • bei Desktopgeräten und horizontal aufgestellten Tablets die rechts aufgelisteten untergeordneten Themen der Mobilitätstechnik,
  • bei Smartphones und vertikal aufgestellten Tablets am unteren Ende der ersten Seite ebenfalls diese Themen.

Zu den Themen "Ein- und mehrspurige Fahrzeuge" sowie "Fahrzeugkomponenten" sind derzeit noch keine Exponate beschrieben.

(last update 07.02.2021)

Schienenverkehr und Schienenverkehrs-Technik

Innerhalb des Themas Schienenverkehr und Schienenverkehrstechnik im übergeordneten Sammlungsgebiet Mobilitätstechnik haben wir all die Exponate zusammengefasst, die als Eisenbahnen für die Mobilität genutzt werden.

(last update 11.01.2021)

Der DSG-Schlafwagenzug "Komet"

 


DSG-Schlafwagenzug KOMET (mit Fotos aus dem Archiv der Firma WEGMANN & Co, Kassel)

Im Jahr 1949 wurde die Deutsche Bundesbahn gegründet. In den Folgejahren ergingen an die Industrie Aufträge zur Neuentwicklung von Fahrzeugen mit Dieselmotoren - darunter auch zwei Triebwagen nach den Plänen von Franz Kruckenberg. Bereits neun Monate nach Auftragserteilung präsentierte WEGMANN & Co auf der Verkehrsausstellung 1953 in München einen Schlafwagenzug für die DSG (Deutsche Schlaf- und Speisewagengesellschaft). Nach kurzer Erprobung ging der Gliedertriebzug in den planmäßigen  Betrieb und verband Hamburg mit Zürich im Nachtsprung. Seine Einsätze wurden unterbrochen durch drei Fahrten nach Griechenland. Sie dienten Werbezwecken der deutschen Schienenfahrzeugindustrie und fanden große Beachtung in der Fachpresse. Für die Ehrengäste (auch Bundespräsident Theodor Heuss und Wirtschaftsminister Ludwig Erhardt waren an Bord) wurde ein Salonabteil hergerichtet, später für Kanzler Adenauer sogar ein eigener Salonwagen (damals mit Spitznamen „Adenauer- Glied“) in den Zug eingehängt.

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Dampflok 44 481

Derzeit steht die 44 481  in unserem Depot und kann leider nicht besichtigt werden.

Hersteller  Henschel & Sohn Kassel
Baujahr  1942  
Fabriknummer  26090  
Spurweite  1435  mm
Achsfolge  1' E  
Länge 22620 mm
Dienstgewicht 110 t (ohne Tender)
Höchstgeschwindigkeit vorwärts 80 km/h rückwärts 50 km/h
Zylinderzahl 3  
Zugkraft  269 kN
Leistung 1910 PS
Vorrat Wasser 34
Vorrat Kohle 10 t
Verbrauch Wasser ca. 14 kg / PS und Stunde
Verbrauch Kohle  ca. 2 kg / PS und Stunde
Anschaffungspreis 1942 219000 Reichsmark (ohne Tender)
Einsatzdauer 44 481 1942 bis 1977  
gebaute Stückzahl ca. 2000  
     

Erste HENSCHEL-Elektrolok

Im Jahr 1905 baute HENSCHEL seine ersten Elektroloks unter den Fabriknummern 7443 und  7444. Sie standen bis 1972  auf dem meterspurigen Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe im Einsatz. Für die Ausstellung "100 Jahre elektrische Traktion in Deutschland" in München- Freimann wurde Lok 2 (Fabriknummer 7444) von THYSSEN HENSCHEL im April 1979 erworben, in den Originalfarben lackiert und als Lok "1" beschriftet. Nach dem Ende dieser Ausstellung "landete" sie noch  im Juli des selben Jahres  im Innenhof des Hessischen Landesmuseums. Das Bild  zeigt die Lok beim "Einschweben" noch ohne Pantograph. Im Juli 2003 wurde sie an das Museum für Astronomie und Technikgeschichte in der Kasseler Orangerie abgegeben, nach einem zweiten Umzug dürfen wir die kleine Lok nun seit dem 9. April 2015 neben einer großen, 37 Jahre jüngeren Dampflok der Baureihe 44 zeigen.

Baujahr 1905  
Fabriknummer 7444  
Spurweite 1000 mm
Diensgewicht    
Achsfolge Bo  
Höchstgeschwindigkeit    
Zugkraft    
Einsatzdauer 1905-1972  
Stromsystem    

Derzeit steht die kleine E- Lok  in unserem Depot und kann leider nicht besichtigt werden.

Quellen:

  1. "Plattform 5/1979", Zeitschrift der Eisenbahnfreunde Kassel e.V.

Kontakt

Technik-Museum Kassel e.V.
Wolfhager Str. 109,
34127 Kassel
0561-86190400
museum@tmk-kassel.de

(last update 09.10.2020)

Unsere Öffnungszeiten

Sommer vom 1. April - 31. Oktober
Mittwoch – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 17:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 -17:00 Uhr

letzter Einlass 16:20 Uhr

Winter vom 1. November - 31. März
Mittwoch – Freitag: 13:00 – 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr

an Feiertagen: 11:00 - 16:00 Uhr

letzter Einlass 15:20 Uhr

Unsere Ausstellungshalle ist nicht geheizt, im Winterhalbjahr bitte entsprechend kleiden

(last update 09.10.2020)

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